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Bericht Airport Trophy 2024: Ein Härtetest vor der EM

Die Schweizr U21-Nationalmannschaft zeigte an der 13. Ausgabe der Airport Trophy in Kloten eine ansprechende, aber sieglose Leistung. Spanien dominierte das Turnier und sicherte sich den Titel.


Die 13. Ausgabe der Airport Trophy in Kloten erwies sich als ein hochklassiges Turnier der U21-Nationalmannschaften der Männer aus Spanien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Das Turnier dient traditionell als letzter Härtetest vor den anschliessenden Europa-/Weltmeisterschaften.


Von Beginn an zeigte sich das hohe Niveau des Turniers. Bereits im ersten Spiel trafen die beiden Turnierfavoriten Spanien und Deutschland aufeinander. Spanien hatte das Spiel stets unter Kontrolle und sicherte sich auch mit klaren Siegen gegen die Schweiz sowie Frankreich souverän den Turniersieg. Djordje Cikusa Jelicic vom FC Barcelona brillierte als wertvollster Spieler des Turniers. Mit seiner beidhändigen Spielweise war er eine konstante Bedrohung für die gegnerischen Abwehrreihen.


Die Schweizer Mannschaft reiste bereits geschwächt nach Kloten: Sowohl Gino Steenaerts als auch Luca Siegrist fielen verletzungsbedingt aus. Angeführt von Valentin Wolfisberg zeigte die Schweiz eine ansprechende Leistung in ihrem Auftaktspiel gegen Frankreich. Es endete jedoch dramatisch mit einer 25:26-Niederlage durch ein Freiwurf-Tor der Franzosen in der letzten Sekunde.


Das zweite Spiel gegen Spanien startete deutlich einseitiger: Die Spanier dominierten die Schweizer nach Belieben, und es zeichnete sich eine deutliche Niederlage ab. Die Schweiz bewies jedoch ihren mentale Stärke und kämpfte sich zurück in die Partie. Nachdem der Rückstand zwischenzeitlich 9 Tore betragen hatte, konnten sie bis in die 57. Minute bis auf zwei Tore an die Iberer rankommen. Das spanische Team liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und brachte den Sieg nach Hause.


Am letzten Turniertag hatte die Schweiz die Möglichkeit, mit einem Sieg über Deutschland noch den zweiten Turnierplatz zu erreichen. Für einmal startete das Team von Coach Marcel Tobler furios und konnte gleich 5:1 vorlegen. Durch kleinere Unkonzentriertheiten der Schweizer konnten die nördlichen Nachbarn jedoch die Differenz wieder wettmachen. Angetrieben vom herausragenden Valentin Wolfisberg im Angriff (Topscorer des Turniers mit 18 Treffern) sowie Mathieu Seravalli im Tor konnte die Schweiz die Partie bis in die Schlussphase ausgeglichen gestalten. Leider folgte in der Schlussphase für die Schweizer eine torlose Phase von 9 Minuten, weshalb sie sich mit einem Endresultat von 24:26 begnügen mussten.


Über das ganze Turnier hinweg zeigte die Schweiz trotz dreier Niederlage viel Potenzial und Kampfgeist. In zehn Tagen startet die Europameisterschaft, bei der sich die Teams erneut beweisen müssen. Da sowohl Deutschland als auch Frankreich in der gleichen Vorrunden-Gruppe wie die Schweiz sind, gibt es eine baldige Chance auf Revanche. Mit der starken Leistung ihres Torhüters Mathieu Seravalli und des Topscorers Valentin Wolfisberg könnten sie bei der EM für Überraschungen sorgen.



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